30 Jahre – 30 Stimmen

Retrospektive anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Videonale Bonn

30 Jahre   ̶ 30 Stimmen, Teil 1

Bonner Kunstverein

24.08.-05.10.2014

 

„Video heißt Zeitmaschine: Positionen und Haltungen, Wertungen und Analysen mit größter Eindeutigkeit so vorzutragen, wie sie im kommerziellen TV nicht gezeigt werden. Video ist eine andere Öffentlichkeit der Künste; das Material, anhand dessen in zwanzig bis fünfzig Jahren unsere zeitgenössischen Künste rekonstruiert werden können, so dass wir wissen, was wir wollten, was wir konnten, was wir nicht durften“, stellte der Künstler und Kunsttheoretiker Bazon Brock im Katalog zur 2. Videonale im Jahr 1986 fest.

 

30 Jahre, 14 Videonalen und über 1000 präsentierte Videowerke: Wie haben sich in dieser Zeit Videokunst und die Videonale als eine ihrer ersten Plattformen gewandelt? Dieser Frage widmet sich die Retrospektive 30 Jahre – 30 Stimmen anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Videonale Bonn. Aus der Fülle an Werken, die bei der Videonale in den letzten 30 Jahre zu sehen waren, haben 30 Wegbegleiter, Freunde, Künstler und Gestalter des Festivals eine Auswahl von für sie wegweisenden Werken zusammengestellt. Diese Werke sind in zwei Teilen im Bonner Kunstverein (24.8.-5.10.2014) und im Kunstmuseum Bonn (zur VIDEONALE.15: 27.2.-19.4.2015) zu sehen.

 

Alle Informationen zu Künstlern und Werken finden Sie unter: v15.videonale.org/30-jahre-30-stimmen/

 

Die Videonale beauftragte weiterhin das Künstlerkollektiv BOYSEN LAY BASILE HOEFT, ein Projekt anlässlich des 30-jährigen Jubiläums zu realisieren. Die Arbeit

 

BOYSEN LAY BASILE HOEFT
Videonale Archiv
2014

 

war während der Laufzeit der Ausstellung im Bonner Kunstverein auf der VIDEONALE.15-Webseite zu sehen. 

 

Teil 1 im Foyer des Bonner Kunstvereins im Foyer des Bonner Kunstvereins wurde am Samstag, 23. August 2014 um 17 Uhr von Martin Schumacher (Kulturdezernent der Stadt Bonn) und Tasja Langenbach (Künstlerische Leitung Videonale) eröffnet. Im Anschluss an die offizielle Eröffnung der Retrospektive widmete sich eine Podiumsdiskussion mit Bärbel Lohmüller (Mitbegründerin der Videonale), Marcel Odenbach (Künstler), Annelie Pohlen (Publizistin), Evamaria Schaller (Künstlerin) u.a. dem Thema „Video heißt Zeitmaschine: Plattformen für das bewegte Bild damals / heute“.

 

30 Jahre Videonale Podiumsdiskussion from Videonale E.V. on Vimeo.

 

Nach ihren Anfängen in der Galerie 41 sowie an verschiedenen Orten in der Bonner Altstadt war die Videonale über zehn Jahre im Bonner Kunstverein beheimatet. Seit 2005 bespielt sie alle zwei Jahre das Kunstmuseum Bonn. Die Videokunst ist angekommen: bei den Künstlern und den Institutionen – verhalten, aber stetig, auch auf dem Kunstmarkt. In der Zwischenzeit hat sie den Wandel der Medien nicht nur in ihrer eigenen technischen Reproduzierbarkeit – vom Band zur digitalen Videodatei – und der Herausforderung ihrer Distributionswege – vom TV zum Internet – nachvollzogen, sondern hat sich ebenso als oft kritischer und oft unterhaltsamer Kommentator im Sinne von „was wir wollten, was wir konnten, was wir nicht durften“ von künstlerischen, medialen, gesellschaftlichen und nicht selten persönlichen Zuständen etabliert.  

 

Die Eröffnung der Ausstellung fand statt im Rahmen des Bonner Saisonstarts und des Rheinischen Kultursommers:

www.saisonstart-bonn.de / www.rheinischer-kultursommer.de

 

Teil 1 von „30 Jahre - 30 Stimmen“

 

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